Lumbarda
Lumbarda erstreckt sich nahe an kleinen Buchten und auf den umliegenden Hügeln. Der Ort ist 6 km von der Stadt Korčula entfernt. Zum Ort führt eine Asphaltstraße, die durch eine pitoreske , mit Kiefernbäumen und Olivenhainen bewachsene Gegend leitet. Lumbarda wird umkreist von weitläufigen sandigen Weingartenfeldern, während der spezifische Boden und die Lage an der Südseite der Insel eine Gewinnerkombination für die Produktion der berühmten Weinsorte Grk sind. Die Weinrebe wird hauptsächlich per Hand verarbeitet, mit minimaler Anwendung von Schutzmitteln, um eine goldgelbe, kristallsaubere Weinsorte zu gewinnen. Im Ort leben etwas mehr als 1000 Einwohner und wie in den anderen Gebieten der Insel gibt es auch hier keine Industrie: nur Strände, Wälder und eine kleinere Marina. Die Ortsbewohner beschäftigen sich schon jahrhundertelang mit Landwirtschaft, noch im 3. Jahrhundert vor Christi haben die Griechen hier nämlich eine landwirtschaftliche Ansiedlung erschaffen, und in der mediterranen Stadt gibt es noch immer zahlreiche Fundstellen der alten Griechen und Römer. Aus Lumbarda bietet sich eine Aussicht auf die Halbinsel Pelješac, und im Sommer sorgt der frische Nordwestwind (die Maestrale) vom Pelješac-Kanal aus für Erfrischung und für günstige Verhältnisse für Segler. In der Nähe hat sich auch ein Archipell ausgebreitet mit um die zwanzig unbesiedelten Kleininseln, die mit dichtbewachsener Mocchia bedeckt sind, während die glatten Steinplatten zum Sonnenbaden einladen. Die Insel Badija ist teilweise von dichtem Kieferwald überwachsen, der sich von den Kiesstränden an der nördlichen und südlichen Seite der Insel erstreckt, und auf die Insel hat man in letzter Zeit auch eine beträchtliche Zahl von Hirschen übergebracht. Auf der Insel Badija hat man außerdem die ältesten Steinmesser aus der Zeit des Neolithikums gefunden, die bezeugen, dass die Insel schin in der prähistorischen Periode besiedelt war.Ab dem 16. Jahrhundert haben die wohlhabenen Korčulaner angefangen, ausgerechnet im Ort Lumbarda ihre wunderschönen Sommerhäuser zu errichten, und viele von ihnen sind auch heute noch gut erhalten. Heute blüht hier der Tourismus: in Hotels, Autocampanlagen, privaten Pansions, auf den Sand-, Kies- und Steinstränden. Und natürlich bei gutem Wein, Fisch, Oliven, Musik und Tanz.




